Die Validierung informell und non-formal erworbener Kompetenzen als Perspektive für die berufliche Aus- und Weiterbildung
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160046
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Abstract
"Als Folge der Europäisierung der beruflichen Bildung kann die Bedeutung informell und non-formal erworbener Kompetenzen eine Aufwertung erfahren. Die Validierung dieser Kompetenzen sowie deren Anerkennung und Anrechnung auf berufliche Aus- und Weiterbildungsgänge eröffnet neue Bildungsmöglichkeiten und Perspektiven für bildungsferne Zielgruppen. Entsprechende konzeptionelle Ansätze nehmen insbesondere Ausbildungsmarktbenachteiligte und die berufliche Weiterbildung im mittleren Berufsbildungssegment als Zielgruppen in den Fokus. Im Zentrum der konzeptionellen Ansätze steht die Erfassung der Lernergebnisse im Sinn einer beruflichen Handlungsfähigkeit, die auch durch die Lernfeldorientierung in der Berufsausbildung angestrebt wird. Im Beitrag werden die Bedeutung der Europäischen Bildungspolitik für die Berücksichtigung informell und non-formal erworbener Kompetenzen und die theoretischen Grundlagen für deren Erfassung angesprochen sowie praxisrelevante Konzepte vorgestellt (das Schweizer Validierungssystem und das deutsche IT-Weiterbildungssystem). Abschließend werden aus dieser Entwicklung resultierende Perspektiven für die formale Berufsbildung, Probleme der praktischen Umsetzung sowie Entwicklungs- und Forschungsdesiderate thematisiert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)