Schulqualifikation und Berufsfindung : wie Geschlecht und nationale Herkunft den Übergang in die Berufsbildung strukturieren
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124832
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VS Verl. für Sozialwissenschaften
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Wiesbaden
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Abstract
Die Dissertation untersucht anhand Bourdieus Theorie die Frage, inwiefern Schulqualifikationen sowohl mit einer erfolgreichen Ausbildungsplatzsuche als auch mit der Entwicklung beruflicher Präferenzen in einem Zusammenhang stehen. Dokumentiert sind Teile der theoretischen und empirischen Arbeiten des Autors, die er im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Schweizer Universität Freiburg erarbeitet hat. Zur Klärung differentieller Berufsbildungschancen werden neben schulischen Titeln (Schulabschluss, Schulnoten) und individuellen Handlungsstrategien soziale Beziehungsnetzwerke (informelle Kontakte) und "symbolische Kredite" (traditionelle Arbeitstugenden) von Auszubildenden hervorgehoben. Die Ergebnisse verweisen jenseits individualistischer Fördermaßnahmen auf Interventionen zwischen Schule und Berufsbildung. (BIBB2)