QuBe-Szenario 3|2017 : Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie
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182269
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Osnabrück
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BIBB-Mitarbeiter
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Ausbildungsmarkt und Beschäftigungssystem
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Abstract
"Die voranschreitende Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt wird unter dem Stichwort Industrie bzw. Wirtschaft 4.0 diskutiert und gilt neben Globalisierung, demografischem Wandel und Mobilität als einer der gegenwärtig wichtigsten und aktuellsten Megatrends (Helmrich et al. 2015). In vielen Betriebsstätten und Unternehmen werden erste Ansätze von Industrie-4.0-Lösungen bereits erfolgreich umgesetzt. Große Gefälle sind jedoch zwischen Unternehmensgrößen und Branchen zu beobachten (Stichwort Digital Divide)." Es liegt inzwischen eine Reihe von Studien vor, die sich "Gedanken über die Auswirkung des Digitalisierungsprozesses auf die Volkwirtschaft insgesamt und/oder auf einzelne Branche gemacht hat. Dies ist vor allem deswegen wichtig, damit mögliche Folgewirkungen durch diesen Umwälzungsprozess frühzeitig erkannt werden und ggf. geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Von größter Relevanz in diesem Zusammenhang ist die Wirkung auf den Arbeitsmarkt und die Betroffenheit von Arbeitsplätzen mit seiner spezifischen Qualifikations- und Berufsstruktur. In Wolter et al. (2015, 2016) ist erstmals eine ganzheitliche Abschätzung der Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Volkswirtschaft und seine Branchen mithilfe eines makroökonometrischen Input-Output-Modells vorgenommen worden. Die von Wischmann et al. (2015) aufgeführten Kritikpunkte anderer Studien sind hierin weitestgehend berücksichtigt. Mithilfe einer fünfstufigen Szenarioanalyse werden die Auswirkungen der auf sich aufbauenden Annahmen bzgl. Investitionen, Kosten- und Gewinnstrukturen, Berufsfeldstruktur und Nachfrageimpulse quantifiziert und zu einem Gesamtszenario zusammengefasst." (Textauszug, BIBB-Doku)