Innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von lernund leistungsschwächeren Jugendlichen in der beruflichen Bildung
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1994
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Bonn
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Abstract
Die Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt hat zur Folge, dass es für lern- und leistungsschwächere Jugendliche schwerer wird, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Ohne Ausbildungsabschluss aber ist diese Personengruppe von langfristiger Arbeitslosigkeit betroffen. Die Bund-Länder- Kommission hat im September 1995 ein Expertengespräch über "Massnahmen zur Verbesserung der Situation von lern- und leistungsschwächeren Jugendlichen in der beruflichen Bildung" durchgeführt, wofür der Bericht über innovative Massnahmen die Grundlage bildete. In einer Umfrage bei relevanten Ressorts wurden geplante und/oder bereits umgesetzte Massnahmen zur Benachteiligtenförderung festgestellt, die für die Weiterentwicklung wegweisend sein könnten. Den Ausgangspunkt bildet die aktuelle quantitative Situation der betroffenen Jugendlichen. Danach werden bereichsübergreifende Ansätze und Empfehlungen benannt, die sich sowohl auf den Übergang von den allgemeinbildenden Schulen in das berufliche Bildungswesen als auch auf die Qualifizierung des Ausbildungspersonals beziehen. In den weiteren Abschnitten werden spezifische Probleme im Berufsvorbereitungsjahr, in der Berufsausbildung sowie bei der Nachqualifizierung ungelernter Erwachsener, einschliesslich der Kosten und Finanzierung der empfohlenen Massnahmen beschrieben. Die zusammenfassenden Empfehlungen zielen auf Vorschläge für eine kooperative Förderung, für die Qualifizierung des an der Förderung von Benachteiligten mitwirkenden Personals, für wissenschaftliche Untersuchungen und Modellversuche und für flankierende Massnahmen. Der umfangreiche Anhang stellt die Auswertungsergebnisse einer Befragung zuständiger Landesministerien und Bundesinstitutionen dar. (BIBB2)