Neue freiberufliche Dienstleistungen : Potentiale und Marktchancen. Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
item.page.bibb.id
9769
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Dt. Ärzte-Verl.
item.page.bibb.publisherplace
Köln
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Entwicklung der Wirtschaft wird in hochentwickelten Volkswirtschaften vom Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft geprägt. Im Gegensatz zum primären Sektor wird sich in erster Linie im sekundären und tertiären Sektor der Prozess des Beschäftigungstransfers vollziehen. "Sekundärdienstleistungen", wie z.B. hochqualifizierte Beratung, wissenschaftliche Tätigkeiten u.ä. werden in Zukunft den Kern des Beschäftigungswachstums bilden, so dass sich nicht nur die Nachfrage nach freiberuflichen Dienstleistungen, sondern auch die Strukturen der Leistungserbringung teilweise grundlegend verändern werden. Im Ergebnis der Studie kommen die Verfasser zu der Schlussfolgerung, dass es im Jahr 2000 in der Bundesrepublik weit mehr als 600.000 Selbständige in Freien Berufen geben wird. Die Zahl der insgesamt in diesem Bereich Beschäftigten wird voraussichtlich an die 2,5 Millionen heranreichen. Die bereits heute herausragende Rolle der Freien Berufe im Prozess der Tertiärisierung wird quantitativ wie qualitativ weiterhin an Bedeutung zunehmen. Die Freien Berufe werden fortschreitend einen Schwerpunkt dieses Wandels zur Dienstleistungsgesellschaft bilden. Auch die zunehmende Internationalisierung der Berufsausübung wird dazu führen, dass neue berufsrechtliche Regelungen getroffen werden. Die gewonnenen Ergebnisse sollen auch dazu dienen, im Rahmen gegebener Vorbehalte Prognosen über die Entwicklung von Angebots- und Nachfragemärkten in einzelnen Berufe abgeben zu können. (BIBB2)