Arbeitslosenschulung in der flexibilisierten Wirtschaft : am Beispiel der Evaluierung und der Analyse eines Schulungssystems

bibb.id86674
bibb.publishernameHampp
bibb.publisherplaceMünchen
dc.contributor.authorZilian, Hans Georg [Verfasser]
dc.contributor.authorLassnigg, Lorenz [Verfasser]
dc.contributor.authorWroblewski, Angela [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T10:51:17Z
dc.date.available2018-12-17T10:51:17Z
dc.date.issued1999
dc.description.abstractDie Studie "analysiert die Schulung von Arbeitslosen am Beispiel des Schulungssystems der Landesgeschäftsstelle Steiermark des österreichischen Arbeitsmarktservice". Die Untersuchung stützt sich auf einen prozessproduzierten Längsschnittdatensatz des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger und auf einen beim AMS gewonnenen Personaldatensatz, ausserdem auf Tiefeninterviews bei Massnahmeteilnehmern, Beratern des AMS, Schulungsmitarbeitern und sonstigen relevanten Personen. Die einzelnen Abschnitte behandeln das Verhältnis von Arbeitsmarktpolitik und Schulungswesen, die Anreizstruktur der Schulungsteilnehmer, die Schulung in der gespaltenen Gesellschaft, "lebenslanges Lernen" - Schulung im Lebenszyklus, Problemgruppen (Behinderte, Langzeitarbeitslose, Ausländer), Frauen und Schulung, die Schulungsbürokratie - Ziele, Anreize, Rückmeldungen, Schulungsanbieter und Geschulte, die Wirksamkeit der Massnahmen. Im abschliessenden Kapitel werden Argumente zur Wirksamkeit zusammengefasst und in Beziehung zu Flexibilisierungstendenzen in Arbeitswelt und Wirtschaft gesetzt. "Die Systeme der sozialen Absicherung, darunter auch das öffentlich finanzierte Schulungswesen, werden bei zunehmender Arbeitslosigkeit immer bedeutsamer; dies einerseits, weil die Anzahl der Nachfragenden nach den Dienstleistungen des Systems stetig steigt, andererseits, weil die funktionalen Äquivalente dieser Leistungen in Auflösung begriffen sind. Es wäre tragisch, wenn auch die Funktion des Schulungssystems, die Zwänge der Arbeitswelt zu entschärfen, im Zuge eines immer dominanter werdenden Produktivismus verlorenginge; denn die moderne Arbeitswelt führt bereits ein derart strenges Regiment, dass eine weitere Verschärfung nur in Kontraproduktivität umschlagen könnte. Sollte darüber hinaus die Flexibilitätsarbeitslosigkeit weiter zunehmen, wird man ernsthafte Überlegungen anstellen müssen, inwieweit das Phänomen mit der Existenz hochqualifizierter und engagierter Belegschaften, wie sie die moderne Wirtschaft angeblich benötigt, vereinbart ist. Sollte eine derartige Entwicklung eintreten, werden auch die Weiterbildungssysteme für Arbeitslose entsprechend darauf reagieren müssen." (IAB2)
dc.format.extent239 S.
dc.format.illustrationTab.
dc.identifier.isbn3-87988-418-8
dc.identifier.isbn978-3-87988-418-6
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/698934
dc.language.isode
dc.publisherHampp
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationL 6.2.3 Evaluation
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationS 4.3.3 Effizienz & Effektivität des Berufsbildungswesens
dc.subject.classificationP 1.7 Benachteiligte
dc.subject.classificationI 2.2.1 Westeuropa
dc.subject.otherArbeitsloser
dc.subject.otherBerufliche Weiterbildung
dc.subject.otherUmschulung
dc.subject.otherArbeitsverwaltung
dc.subject.otherWirkungsforschung
dc.subject.otherQualifizierung
dc.subject.otherArbeitsmarktpolitik
dc.subject.otherQualifizierungsmaßnahme
dc.subject.otherEffizienz
dc.subject.otherProblemgruppe
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherSteiermark
dc.subject.otherÖsterreich
dc.titleArbeitslosenschulung in der flexibilisierten Wirtschaft : am Beispiel der Evaluierung und der Analyse eines Schulungssystems
dc.typeBuch

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