Ausbildungssituation im Handwerk : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Peter Friedrich, Andrea Wicklein, Willi Brase, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/3243)
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Abstract
Die Fragesteller befürchten, dass im Handwerk in Folge der Wirtschafskrise erheblich weniger Ausbildungsplätze bereitgestellt worden sind und sich dadurch der Fachkräftemangel verschärft haben könnte. Die Bundesregierung führt in ihrer Antwort den Rückgang der abgeschlossenen Neuverträge in den Jahren 2008 und 2009 in erster Linie auf die demografische Entwicklung zurück und sieht darin keinen nachlassenden Ausbildungswillen der Betriebe. Vielmehr könnten im Handwerk zwischenzeitlich viele Ausbildungsplätze nicht mehr besetzt werden. Darüber hinaus liefert die Antwort vor allem Daten zur Entwicklung der Ausbildungszahlen in der Zeit vor und nach der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2004. Weitere Aspekte, die angesprochen werden, sind: Meister- und Gesellenprüfungen; Ausbildungsvergütungen in den Handwerksberufen im Vergleich zu denen der übrigen Ausbildungsberufe; Entwicklung der Zahl der Selbständigen im Handwerk; zweijährige Ausbildungsberufe im Handwerk. (BIBB-Doku)