Modularisierung in Hochschulen : BLK-Fachtagung am 23. Mai 2001 in Hamburg
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13130
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Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung
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Bonn
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Abstract
Die Fachtagung hat insbesondere folgende Ergebnisse erbracht: 1. Durch Arbeiten im Verbund kann der Prozess der Studienstrukturreform erheblich intensiviert und beschleunigt werden. 2. Modularisierung der Studienangebote, die Schaffung neuer (internationaler) Abschlüsse und die Etablierung des Leistungspunktsystems sind miteinander verschränkte und aufeinander bezogene Maßnahmen, die nicht isoliert im Rahmen der Studienstrukturreform betrieben werden sollten. 3. Die Maßnahmen zur Studienstrukturreform, zu denen sich die europäischen Staaten in der Erklärung von Bologna verpflichtet haben, sollten nicht durch staatliche Vorgaben den Hochschulen oktroyiert werden. Auch sollten die neuen Abschlüsse nicht lediglich in bestehende Studiengänge integriert werden. Modularisierung erfordert vielmehr eine grundsätzliche Neuordnung und Umgestaltung der Curricula. 4. Der Studienstrukturreformprozess hat mittlerweile eine Eigendynamik entwickelt, die für die Profilierung der Hochschulen und im Wettbewerb der Hochschulen untereinander national und international prägend geworden ist. 5. Hierbei stellt der Einsatz der neuen Medien, sei es im Rahmen der medialen Vernetzung der Hochschulen untereinander, sei es in Nutzung der Medien zur Unterstützung der Lehre, eine große Herausforderung für Staat und Hochschule dar, die ständig an Bedeutung gewinnt. (BIBB2)