Weichenstellung für das Leben. Förderung der Berufsausbildung von benachteiligten Jugendlichen - Positionen, Sozialrecht, Prüfungen, Computer

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Bundesinstitut für Berufsbildung

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Berlin; Bonn

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Abstract

Die Antwort auf die Fragen, wie möglichst alle benachteiligten Jugendlichen die volle Facharbeiter- beziehungsweise Fachangestelltenqualifikation gemäss Paragraph 25 des Berufsbildungsgesetzes in den anerkannten Ausbildungsberufen erreichen können, auf welchen Wegen und mit welchen Mitteln die volle Berufsqualifikation, gegebenenfalls über die Vermittlung von Teilqualifikationen, erzielt werden kann, ist in der Diskussion zur beruflichen Bildung nach wie vor umstritten. Die Aufforderung des Bundesministers für Bildung und Wissenschaft an das Bundesinstitut für Berufsbildung, durch ein Forschungsprojekt zur Klärung von Fragen zur Ausbildung Benachteiligter beizutragen, meint, künftige Entscheidungshilfen in diesem Problemkreis der Berufsbildungspolitik zu erarbeiten. In der hier vorliegenden Studie wird ausser auf sozialrechtliche Aspekte auf den Computereinsatz, den Einsatz neuer Technologien zum Beispiel als "Programmgesteuerte Arbeitsmittel", aber auch auf den Einsatz neuer, weiterer Ausbildungsmittel in der Berufsausbildung dieser Zielgruppe, eingegangen. Das Prüfungswesen dieses Problembereichs wird mit Behandlung von Prüfungsformen, - ordnung und -bedingungen besonders hervorgehoben bis hin zum Vorschlag einer Gesetzesänderung mit Einführung eines "Benachteiligten Paragraphen". Die Erarbeitung von Berufsbildungsempfehlungen steht im Mittelpunkt des BIBB-Forschungsprojektes "Förderung der Berufsausbildung von nichtbehinderten Jugendlichen, die bisher ohne Berufsausbildung bleiben", das Ende 1992 abgeschlossen sein soll. Die Studie enthält erste Zwischenergebnisse. Vorgestellt werden die verschiedenen Positionen der Arbeitgeber, der Gewerkschaften, der Landesregierungen und der Bundesregierung zur Förderung benachteiligter Jugendlicher, die sozialrechtlichen Aspekte der diskutierten Konzepte, mögliche Ansätze, in Abschlussprüfungen die spezifischen Probleme Benachteiligter zu berücksichtigen, und Erfahrungen beim Einsatz programmgesteuerter Arbeitsmittel in der Berufsausbildung Benachteiligter. Letztere zeigen, dass durch den Einsatz von Computern in der Ausbildung nicht nur die Lernmotivation und das Selbstwertgefühl benachteiligter Jugendlicher gesteigert, sondern auch die Sachkompetenz konkret im Rechnen, Schreiben und Zeichnen verbessert werden kann. (IAB)

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