Berufswahl als pädagogische Herausforderung: schulische Orientierungsmaßnahmen im Urteil von Abiturienten
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128980
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Abstract
Maßnahmen zur Berufsorientierung gehören heute in der Sekundarstufe schon zum Standardprogramm vieler Schulen mit Ausnahme des Gymnasiums. Dort stehen Schüler wie Lehrer Unterrichtseinheiten zur Studien- und Berufsorientierung reservierter gegenüber. Die Frage der Akzeptanz solcher Maßnahmen wird aber angesichts ihrer Bedeutsamkeit für den Bildungsweg junger Menschen immer drängender. Mittels einer Befragung von Abiturienten wurde die Einschätzung von Maßnahmen, die von Schulen angeboten werden, untersucht. In der Schule durchgeführte Maßnahmen bewerteten die Schüler deutlich schlechter als wenn sie in der Freizeit durchgeführt wurden. Nur für die in der Freizeit oder privat durchgeführten Maßnahmen zur Berufsorientierung zeigten sich Zusammenhänge zum subjektiven Entwicklungsstand der Berufswahl. (BIBB2)