Schulen für Lernbehinderte : eine empirische Bestandsaufnahme
item.page.bibb.id
101137
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"In der Arbeit erfolgte mit Hilfe eines Fragebogens eine Bestandsaufnahme der Schulen für Lernbehinderte in der Bundesrepublik Deutschland. Erfasst wurden Informationen zur Organisation der Schule für Lernbehinderte, zu ihrer personellen Ausstattung, zur Unterrichtsgestaltung, zur Elternarbeit und zur Gestaltung des Schulgebäudes. Die Stichprobe umfasste 102 Schulen für Lernbehinderte aus den alten Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Die Ergebnisse zeigen, dass selten ganztägige Schulen existieren. Massnahmen der vorschulischen Betreuung betreffen meist nur die Frühförderung. Lern- und Verhaltensstörungen treten häufig kombiniert auf. Überwiegend unterrichten Lehrer für Lernbehinderte, aber auch Lehrer für Verhaltensgestörte oder andere Sonderschullehrer. Weiterbildung der Lehrkräfte erfolgt in fast der Hälfte der Schulen nicht. Hinsichtlich der Unterrichtsgestaltung findet sich die Betonung auf Regeln und Rituale (Klassendienste, feste Klassenzimmer und Sitzplätze, Hausaufgabenpflicht). Elternarbeit wird meist praktiziert. Rückzugsmöglichkeiten im Schulgebäude finden sich nur selten." (Autorenreferat, IAB-Doku)