Flexibilisierung als Zielbegriff und Zauberwort in Wirtschaft und Ausbildung : Habilitationsvortrag am Fachbereich Berufspädagogik der Universität Karlsruhe am 17. April 2002

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Die Globalisierung hat in den letzten Jahren erhebliche strukturelle Veränderungen in der Unternehmenspolitik und auf den Arbeitsmärkten in Gang gesetzt. Der Druck auf Berufsbildungsanbieter wächst, sich inhaltlich stärker an aktuellen Qualifikationsanforderungen zu orientieren und strukturell zu grösserer Ausbildungsflexibilität zu gelangen. Insbesondere im angelsächsischen Sprachraum sind in den letzten Jahren Ausbildungsstrukturen entstanden, die diesen Anforderungen im hohen Masse zu entsprechen scheinen. Wenn in Deutschland über Nachfrageorientierung berufsschulischer Curricula und Flexibilisierung der Ausbildung diskutiert wird, so sollten international-vergleichende, arbeitsmarktpolitische und ökonomische Aspekte mit reflektiert werden, um vorhandene berufsbildungspolitische Gestaltungsspielräume zu nutzen. (BIBB2)

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