Virtuelle Aus- und Weiterbildung: auf dem Weg von der Idee zum Konzept?
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Abstract
Virtuelle Unternehmensstrukturen, Aus- und Weiterbildung sind Themen, deren Reichweiten und Grenzen bislang eher unpräzise abgesteckt sind. Der Beitrag erläutert zunächst die Grundvorstellungen von Virtualität, skizziert die Typen virtueller Unternehmen und damit verbundene neue Qualifikationsanforderungen wie verantwortliche Selbstorganisation und Kommunikation, Vertrauen können, Veränderungsprozesse aktiv eingehen, Aushandlungskompetenz, Perspektivenübernahme, Handlungsunsicherheit und beschreibt davon ausgehend die Konsequenzen für die berufliche Bildung in virtuellen Strukturen. Im Hinblick auf die in diesen Strukturen erforderlichen Kompetenzen wird sich die berufliche Bildung verstärkt an neuen Leitzielen wie Selbstmanagement, Beschäftigungsfähigkeit und Kooperationsfähigkeit orientieren und sowohl Selbstlern- als auch Teamlernprozesse fördern müssen. Qualifizierung muss kurzfristig für die jeweils temporäre Problemlösungsgemeinschaft arrangiert und vermehrt aufgaben- und projektbezogen und in diesen Strukturen erfolgen. Erste Konzepte und Erfahrungen liegen bereits vor und werden in den folgenden Beiträgen des Heftes vorgestellt. (BIBB2)