Thesen zum zukünftigen Qualifikationsbedarf der deutschen Industrie
item.page.bibb.id
84670
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Frankfurt/Main
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Verfasser stellen das von ihnen entwickelte vierschrittige Verfahren zur Früherkennung von zukünftig benötigten Kompetenzprofilen industrieller Fachkräfte vor (Klärung der Rahmenbedingungen: wie wird das Unternehmen im Jahr 2015 aussehen?, Ermittlung des voraussichtlichen Leistungs- und Arbeitskräftebedarfs, Generalisierung der Befunde, Rückkopplung mit den beteiligten Unternehmen) und leiten daraus sechs Thesen ab: 1. Einfache Tätigkeiten in der Produktion verlieren weiter an Bedeutung. 2. Der Bedarf an technischem Wissen wird weiter zunehmen, während die Verfallszeiten des technischen Wissens zunehmend kürzer werden. 3. Erfahrungswissen wird weiterhin von hoher Bedeutung sein. 4. Organisations- und Managementkompetenz wird immer wichtiger. 5. Die Anforderungen an "Mobilitätsfähigkeit" und "Arbeitsmarktgängigkeit" der Qualifikationen werden zunehmen. 6. Die Spannungen zwischen den Anforderungen an betriebsspezifische Prozesskompetenz und innerbetriebliche und vor allem zwischenbetriebliche Mobilität werden steigen. (BIBB2)