Integration am Übergang Schule-Beruf: Wie die Forderung nach Partizipation und Teilhabe zu gelebter Praxis wird
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Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Umsetzung der internationalen Forderung nach Partizipation und Teilhabe speziell am Übergang Schule-Beruf in der Schweiz. Integratives, förderorientiertes Denken jenseits (sonder-)pädagogischer Maßnahmen hat in der Schweiz inzwischen auf gesetzlicher Ebene Eingang in die Berufsbildung gefunden. Ein Beispiel dafür ist das im Beitrag vorgestellte Coaching zur Stärkung von Jugendlichen am Übergang Schule-Beruf. Das Coaching gibt dem Ausbildungspersonal konkrete Instrumente in die Hand, um benachteiligte Jugendliche bis zu ihrem Ausbildungsabschluss erfolgreich zu begleiten. Und die Ausbilder werden kompetenter in der Bewältigung von Ausbildungssituationen, die potenziell zu sozialer Exklusion führen. Die Praxis zeigt, dass eine Qualifizierungsmaßnahme jenseits sonderpädagogischer Konzepte in höchstem Maße integrativ wirken kann. Integrationspädagogik habe der Autorin zufolge nur dann eine Chance, wenn die Lernenden ins Zentrum der Bemühungen rücken. (BIBB-Doku)