Nachbefragung junger ABM-Teilnehmer in Berlin(West)
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110043
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Bundesinstitut für Berufsbildung
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Berlin; Bonn
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Abstract
Die Arbeitsverwaltung von Berlin (West) hatte zur Verbesserung der Lage arbeitsloser Jugendlicher eine Reihe von Beschäftigungs- und Bildungsprogrammen geschaffen, wobei eine Reihe von Schwierigkeiten in diesem Bereich festgestellt worden sind, die die Arbeitsverwaltung zum Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung machte. Die Projektmitarbeiter sollten die Probleme bei der beruflichen und sozialen Eingliederung arbeitsloser Jugendlicher untersuchen und Vorschläge zur Problembewältigung erarbeiten. Als Ergebnis ihrer Untersuchung nannten die Projektmitarbeiter u.a. folgende Probleme: Das Jugendbild der im Umfeld der Jugendlichen Tätigen sei nicht differenziert genug, die Informationslage bei allen Beteiligten schlecht, in den Arbeitsbeschaffungsmassnahmen werde unqualifizierte Arbeit gemacht, in den Bildungsmassnahmen gebe es keine verwertbaren Abschlüsse, ausserdem seien die Massnahmen ohne sozialintegrative Funktion. Das methodologische Konzept des damaligen Projekts sah bei der Anlage der empirischen Erhebung die Möglichkeit einer Verbleibstudie vor. Eine solche Verbleibserhebung, die hier vorgelegt wird, ist erforderlich, wenn Aussagen über die Tätigkeiten der Jugendlichen in ABM gemacht werden sollen. Unter diesen Voraussetzungen war es von grossem Interesse festzustellen, auf welchen Ebenen des Ausbildungs- und Beschäftigungssystems die Jugendlichen nach Verlassen der ABM wechselten, und unter welchen Bedingungen das geschah.