Der Übergang ins Berufsleben - Eine Herausforderung für Menschen mit geistiger Behinderung
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Abstract
Bei der Bildung von geistig Behinderten spielen heute auch arbeitsbezogene Inhalte eine zunehmend stärkere Rolle. Für die angestrebte bessere Eingliederung in das Arbeitsleben, die für das Selbstbild eine entscheidende Rolle spielt, ist eine bessere berufliche Qualifizierung nötig. Der Beitrag beschreibt Ziele, Aufgaben und Funktionen der Erwachsenenbildung für diese Personengruppe. Die Inhalte der Erwachsenenbildung für Menschen mit geistiger Behinderung sollen nicht von den allgemein gültigen abweichen, sie sollen nur erweitert werden um sozialbezogene Inhalte wie zwischenmenschliche Beziehungen, Umweltorientierung, Kulturtechniken und Basisfertigkeiten und angesichts der sozialen Isolation um freizeitbezogene und wohnbezogene Inhalte. Es müssen rechtliche und tatsächliche Hindernisse einer Berufstätigkeit beseitigt werden. Die Inhalte sollen sich an Tätigkeitsfeldern orientieren, die langfristige Arbeitschancen für Menschen mit geistiger Behinderung erschließen, wobei die Prinzipien der Selbstbestimmung, Partizipation, Individualisierung und Lebensqualität angemessen zu berücksichtigen sind. Anzustreben ist ein Aufbau regionaler Kooperationsstrukturen von Schulen, Betrieben und Institutionen, die im sozial-rehabilitativen Bereich tätig sind. (BIBB-Doku)