Die Beschäftigungssituation der Neuabsolventen der Schweizer Hochschulen 1987

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Abstract

"Ausgangspunkt der Untersuchung ist die steigende Zahl von Hochschulabsolventen. Sie ist zum einen Folge einer wachsenden Maturandenquote (der Anteil der Maturanden an der 19jährigen Wohnbevölkerung betrug 1975 8,6%, 1980 10,9% und 1984 12,1%; vgl. BfS, 1985). Zum anderen ist sie Ausfluss demographischer Veränderungen: in den 80er Jahren durchlaufen die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre ihre Hochschulausbildung (in der Schweiz wurden 1954 83.741 Geburten gezählt, 1964 - im Spitzenjahr - waren es 112.890 und 1974 84.507). Hauptziel der Untersuchung ist es, abzuklären, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf den beruflichen Einstieg der jungen Akademiker hat. Welche qualitativen und quantitativen Veränderungen beim Übergang ins Berufsleben und bei der Berufstätigkeit der jungen Hochschulabsolventen ergeben sich gegenüber den früheren Erhebungen? In welchem Ausmass treten Übergangsprobleme auf, und wie reagieren die Befragten auf diese Probleme? Wie zufrieden sind die Jungakademiker mit ihrer beruflichen Situation? ... Die Ergebnisse zeigen, dass - trotz steigender Zahl der Diplomierten - der Berufseintritt für die Hochschulabsolventen wieder leichter geworden ist: Die Arbeitslosigkeit liegt deutlich unter dem für 1983 und 1985 ermittelten Wert (5,1% bzw.- 4,4%) und nur noch wenig über jenem der früheren Erhebungen; der Anteil der Erwerbstätigen ist 1987 sogar höher als in allen bisherigen Befragungen. Besonders deutlich ist die Erwerbsquote bei den Humanmedizinern gestiegen. Die Arbeitslosigkeit hat vor allem bei den Ingenieuren und den Sozialwissenschaftlern abgenommen. Nach wie vor sind aber die Sozial- zusammen mit den Geisteswissenschaften deutlich stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als die übrigen Studienbereiche." (Autorenreferat)

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