Neue Arbeitsteilung im Gesundheitswesen : gewerkschaftliche Positionsbestimmung
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Abstract
Kostendruck und Personalabbau prägen die deutsche Krankenhauslandschaft. Vor diesem Hintergrund wird die Debatte um eine neue Arbeitsteilung zwischen den Gesundheitsberufen immer dringlicher. Ärztliche Tätigkeiten werden an Pflege- und Assistenzberufe delegiert, neue Berufe (z.B. Operationstechnischer Assistent - OTA) kreiert oder Zusatzqualifikationen geschaffen, zum Teil im Rückgriff auf im europäischen Ausland bereits vorhandene Berufsbilder oder auch Weiterentwicklungen von Fortbildungsangeboten. Der Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen von ver.di bezieht dazu Position. Er hält an dem gewerkschaftlichen Grundsatz "Keine Berufsausbildung unterhalb des Niveaus einer dreijährigen Ausbildung" fest und lehnt die neu geschaffenen Bildungsgänge ab, solange keine staatliche Regelung existiert. (BIBB-Doku)