Weiterbildung und selbstorganisiertes Lernen : eine wissenschaftstheoretische Untersuchung
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17136
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Shaker
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Aachen
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Abstract
"Im Mittelpunkt der Dissertation steht die Untersuchung der im wissenschaftlichen Diskurs vorgetragenen Hypothese, das sich um 1980 ein neues Institutionsparadigma der Erwachsenenbildung/Weiterbildung im Ansatz herausgebildet hat. Diese organisatorische Veränderung wird als grundsätzliche Umstrukturierung bewertet und in Verbindung mit der sich etwa gleichzeitig entwickelnden neuen Lerntheorie (Selbstorganisationsmodelle des Lernens im Kontext der 'kognitiv-reflexiven Wende' in Pädagogik und Psychologie) gebracht. Das neue Institutionsparadigma kann nur auf den Hintergründen einer sich zuweilen signifikant veränderten Wirtschaft, Bildungspolitik, Lehr- und Lernforschung u. a. verstanden werden. Insgesamt schliessen sich - neben allgemein ökonomischen, sozialen und politischen Faktoren - vor allem drei Konstituenten zusammen, die die Schubkraft zu dem neuen Verständnis von Weiterbildung (seit 1976) bewirkt hat: neue Systemtheorie, Handlungstheorie und Kognitionspsychologie (Lernmodelle der Selbststeuerung)." Die Arbeit gliedert sich in vier Kapitel: (1) Wirtschaftspädagogische Zuordnung des Untersuchungsgegenstandes, (2) Institutionsorientierte Teilperspektive, (3)Teilnehmerorientierte Teilperspektive und (4) Evaluationsperspektive. Beschreibung des Aufbaubildungsganges Betriebswirtschaft und Darstellung der empirischen Befunde der Untersuchung. (BIBB2)