Eintritt in die Arbeitswelt : enttäuschte, erfüllte und übertroffene Erwartungen
item.page.bibb.id
82853
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Menschen treten mit Erwartungen an einen neuen Arbeitsplatz heran - insbesondere wenn es sich um den ersten handelt -, die erfüllt, nicht erfüllt (enttäuscht) oder übertroffen (positiv überrascht) werden können. In der vorliegenden Studie an 175 Auszubildenden werden die Zusammenhänge des jeweiligen "Erfüllungsgrads" von Erwartungen mit Arbeitszufriedenheit und Fluktuationsneigung unter Berücksichtigung möglicher Determinanten des Erfüllungsgrads untersucht. Insgesamt waren die Auszubildenden eher positiv denn negativ von ihrer Arbeitsstelle überrascht. Je mehr negative Überraschungen (Enttäuschungen) die Auszubildenden erlebt hatten, desto unzufriedener waren sie mit ihrer Arbeitsstelle und desto eher spielten sie mit dem Gedanken, den Ausbildungsplatz zu wechseln. Positive Überraschungen gingen mit höherer Arbeitszufriedenheit einher, wobei allerdings die Varianzaufklärung durch die positiven Überraschungen weniger gut gelang als durch die Enttäuschungen. In Übereinstimmung mit Befunden aus der Stressforschung erleben optimistische Personen mehr positive Überraschungen und tendenziell auch weniger Enttäuschungen. Ausserdem schlagen sich Enttäuschungen bei optimistischen Personen weniger stark in der Fluktuationsneigung nieder: Optimismus erweist sich als Moderator ("Puffer")." (Autorenreferat, IAB-Doku)