Die Relevanz der Qualifikationen Kreativität und Flexibilität für Bildungsprozesse im Technischen Wandel
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123274
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Berlin
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Abstract
Der technische Wandel führt zu erheblichen Veränderungen in den Anforderungen an den einzelnen im Rahmen seiner Berufstätigkeit. Dabei gewinnen zunehmend die sogenannten "Schlüsselqualifikationen", ein Komplex extrafunktionaler Dispositionen, Fähigkeiten und Kenntnisse, an Bedeutung. Die Arbeit setzt sich mit zwei dieser Qualifikationen, der Kreativität und der Flexibilität, auseinander. Anhand von Beispielen aus der Industrieproduktion, aus Wirtschaft und Verwaltung wird die Relevanz der untersuchten Qualifikationen für Bildungsprozesse untersucht. Die Bearbeitung des Themas vollzieht sich in folgenden Schritten: 1. Informative Vergewisserung über die einschlägigen Erkenntnisse der Kreativitäts- und Flexibilitätsforschung. 2. Prüfung tatsächlicher und hypothetischer Beziehungen zwischen Kreativität und Flexibilität. 3. Modellierung eines begrifflichen Referenzrahmens für die Qualifikationen, der als heuristische Grundlage das weitere Vorgehen strukturiert. 4. Analyse der explizierten Auswirkungen des technischen Wandels hinsichtlich der kreativitäts- und flexibilitätsorientierten Anforderungen. 5. Ableitung von Folgerungen für kreativitäts- und flexibilitätsfördernde Bildungsprozesse. Methodisch orientiert sich die Arbeit am hermeneutischen Ansatz, der in ein begrifflich- logisches Argumentationssystem mündet. Damit sollen erste theoretische Grundlagen für empirisch-analytische Unternehmungen geschaffen werden. (IAB2)
Description
Zugl.: Berlin, Techn. Univ., Diss., 1988