Förderung von Handlungskompetenz in der beruflichen Erstausbildung durch Lern- und Arbeitstechniken
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108928
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Publisher
Hobein
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Bergisch Gladbach
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Abstract
Das Lernziel berufliche Handlungskompetenz kann nur durch Lernformen erreicht werden, die eine selbständige Auseinandersetzung mit den Bedingungen und Anforderungen der Arbeitswelt der Auszubildenden ermöglichen. Derartige Lernprozesse werden bestmöglich dadurch initiiert und gefördert, dass objektive Handlungsspielräume geschaffen und subjektive Handlungsspielräume vergrössert werden. Die Durchsicht und Diskussion der in der Literatur vorgefundenen formalen Lern- und Arbeitstechniken ergab, dass diese relativ restriktive Handlungsanweisungen enthalten, deren Umsetzung mit einer Reihe von Unverträglichkeiten mit den intendierten pädagogischen Zielsetzungen verbunden ist. Diese können allerdings durch eine Umwandlung von formalen in persönliche Lern- und Arbeitstechniken ausgeschaltet werden. Die Aufgabe des Lehrers bzw. Ausbilders in diesem Prozess besteht in der Sensibilisierung der Auszubildenden für die Veränderbarkeit des eigenen Lern- und Arbeitsverhaltens, in der Erklärung und Problematisierung formaler Lern- und Arbeitstechniken sowie im Arrangement von Lernerfolgen, die er im Sinne der Förderung von Selbständigkeit durch gelenkt- entdeckende oder völlig selbstentdeckende Lernverfahren nach dem Prinzip der schrittweisen Ausweitung der individuellen Handlungsspielräume und unter Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen initiiert. (BIBB2)
Description
Zugl.: Köln, Univ., Diss., 1991