Erfahrungsgeleitetes Arbeiten und Integration geteilter Wissensbestände in inner- und zwischenbetrieblichen Netzwerken : Abschlussbericht des Durchführungsträgers zum Modellversuch
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126326
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Ulm
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Abstract
Mit dem Ziel von Verbesserungen der Produkt- sowie der Prozessqualität wurden strukturierte arbeitsintegrierte und erfahrungsgeleitete Lernprozesse vor allem durch die Herstellung und Vertiefung persönlicher Kontakte der Mitarbeiter von Zulieferern und Abnehmern in der Reisebus-Produktion initiiert. Im Mittelpunkt der intendierten Förderung des Wissens- und Erfahrungstransfers standen die Grundelemente Kommunikation, Koordination und Kooperation. Es entstanden so zwischenbetriebliche Netzwerke, die zur Förderung des Zusammenhangwissens und zum gegenseitigen Rollenverständnis beitrugen. Zum besseren Kennenlernen der anderen Arbeitsbereiche wurde systematisch sowohl eine "interne" sowie eine "externe" Arbeitsplatzrotation zwischen Mitarbeitern des Zulieferer- und des Abnehmerbetriebes durchgeführt. Gemeinsam wurden einzelne Prozessschritte nach einem im Projekt erarbeiteten Leitfaden in sechs Schritten (Erkennen/Auswählen, Wer ist beteiligt?, Ist-Ablauf, mögliche Störungen/Konflikte, Soll-Ablauf, nachhaltige Umsetzung der ermittelten Verbesserungen) analysiert und optimiert. Durch die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Zulieferer und Abnehmer konnten deutliche Verbesserungen in der Produkt- und Prozessqualität erzielt werden, der persönliche Erfahrungsaustausch aber keinesfalls die Tätigkeiten der Qualitätssicherung ersetzt. (BIBB)