Jugendarbeitslosigkeit in Europa : Ein komplexes Problem - verschiedene Antworten
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180859
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Abstract
"Aktuell ist etwa ein Fünftel aller Jugendlichen in Europa arbeitslos. Obwohl sich die wirtschaftliche Lage zurzeit in vielen europäischen Ländern von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu erholen scheint, sind die Jugendarbeitslosenquoten nach wie vor deutlich über dem Ausgangsniveau vor der Krise. Dabei stehen die einzelnen Länder vor unterschiedlich großen Herausforderungen: Die Jugendarbeitslosenquoten in den südeuropäischen Ländern liegen bei knapp unter 50 Prozent. Die osteuropäischen Beitrittsländer bewegen sich demgegenüber mit 10 bis 20 Prozent im Mittelfeld, während Deutschland mit nur knapp sieben Prozent am wenigsten betroffen ist. In allen Ländern sind jedoch Jugendliche beziehungsweise Unter-25-Jährige deutlich häufiger arbeitslos als Erwachsene. Im Folgenden wird eine Typologie der Übergangsregime anhand der drei ausgewählten Länder entwickelt, welche die verschiedenen genannten institutionellen Elemente verbindet. Zentral ist, inwieweit die Jugendlichen von staatlicher Seite bei ihrem Übergang in den Beruf unterstützt oder eher alleingelassen werden." (Textauszug; BIBB-Doku)