Mobilität und Wanderung der Arbeitnehmer in der Europäischen Union und ihre besonderen Auswirkungen auf die Jugend
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9284
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Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
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Luxemburg
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Abstract
Trotz vorteilhafter juristischer und politischer Rahmenbedingungen bleibt die grenzüberschreitende Mobilität innerhalb der Europäischen Union schwach und auf einige Gruppen beschränkt. Die Studie untersucht Mobilität und Wanderung unter dem Aspekt der wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Entwicklung sowie der individuellen Verhaltensweisen. Der erste Teil befasst sich mit Arbeitskräftemobilität aus theoretischer und empirischer Sicht. Es wird der Frage nachgegangen, warum Mobilität aus wirtschaftlicher Sicht nützlich ist, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, welche Hindernisse bestehen und welche Gründe es für Immobilität gibt. Der Zusammenhang zwischen der Arbeitskräftewanderung und der Europäischen Währungsunion wird aufgezeigt und welche Art von Wanderungen zwischen den EU- Ländern künftig zu erwarten ist. Der zweite Teil betrachtet die spezifischen Aspekte der Mobilität von Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer bisherigen allgemeinen und beruflichen Bildung. Mobilität wird als Lernprozess (Erwerb internationaler, fachübergreifender und beruflicher Qualifikationen und die Herausbildung eines europäischen Bewusstseins) gesehen. Die Hindernisse (rechtlich-administrative, praktische und psychologische), die einer grenzüberschreitenden Mobilität im Wege stehen, werden thematisiert und abschliessend eine Reihe von Empfehlungen zur Förderung der Mobilität Jugendlicher gegeben. Die Studie liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Sie enthält umfangreiches statistisches Material zu den Wanderungsbewegungen in den EU-Ländern. (BIBB)