MINT-Frühjahrsreport 2013 : Innovationskraft, Aufstiegschance und demografische Herausforderung. Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall
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Köln
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Abstract
Eine Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu den relevanten Faktoren für die Innovationskraft von Unternehmen zeigt, dass die Verfügbarkeit von innovationsrelevanten Arbeitskräften mit einem MINT-Schwerpunkt von höchster Bedeutung ist. Dies gilt besonders für die Metall- und Elektroindustrie, in der ca. 26 Prozent der MINT-Fachkräfte beschäftigt sind. Die Bedeutung der MINT-Qualifikationen für die Wachstumsprozesse in Deutschland zeigt sich auch daran, dass die Erwerbstätigkeit von MINT-Kräften in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Insgesamt waren in Deutschland im Jahr 2010 rund 2,3 Millionen MINT-Akademiker erwerbstätig. Von 2005 bis 2010 ist deren Erwerbstätigkeit um rund 295.000 gestiegen, die Anzahl der beruflich qualifizierten MINT-Arbeitskräfte (ohne Meister und Techniker) um knapp 500.000. Auf längere Sicht bis zum Jahr 2020 droht nach Einschätzung des IW vor allem in den Ausbildungsberufen eine Fachkräftelücke. Der demografische Ersatzbedarf an MINT-Fachkräften steigt in der gesamten Volkswirtschaft von aktuell rund 213.000 auf 241.000 ab dem Jahr 2016 und annähernd 270.400 ab dem Jahr 2021 bei sinkendem Arbeitskräfteangebot. (BIBB-Doku)