Wettbewerb zwischen Regierungen und berufliche Bildung in der Europäischen Union
| bibb.id | 5493 | |
| bibb.publishername | Nomos Verl.-Ges. | |
| bibb.publisherplace | Baden-Baden | |
| dc.contributor.author | Puvogel, Hans-Hendrik [Verfasser] | |
| dc.coverage.spatial | DE | |
| dc.date.accessioned | 2018-12-17T09:45:57Z | |
| dc.date.available | 2018-12-17T09:45:57Z | |
| dc.date.issued | 1996 | |
| dc.description | Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1996 | |
| dc.description.abstract | "Die Arbeit präsentiert einen ökonomischen Ansatz zur Erklärung des Wettbewerbs der europäischen Berufsbildungssysteme. Sie erklärt die Berufsbildungspolitiken der Mitgliedsstaaten in einer Partialanalyse mit dem Interesse der Regierungen, den Eignern mobilen Kapitals attraktive Standortbedingungen zu bieten. Theoretische Basis ist dabei die Anfang der 90er Jahre entwickelte Theorie des Institutionellen Wettbewerbs 'immobiler Faktoren um mobile' (Giersch). Territoriumsgebundene Akteure (Regierungen) treten danach in Wettbewerb um knappe mobile Ressourcen (Sach- und Humankapital). Die Arbeit untersucht für die Europäische Union die Möglichkeiten der Standortarbitrage als Sanktionsmechanismus für Regierungspolitik (Austauschprozess) und die Handlungsautonomie der Mitgliedsstaaten (Parallelprozess). Des weiteren werden Preis- und Qualitätswettbewerb als mögliche Formen des Wettbewerbs diskutiert. Die Ergebnisse der theoretischen Überlegungen werden auf die berufliche Bildung als einen wesentlichen qualitativen Standortfaktor angewendet. Die berufliche Bildung bietet sich nicht nur in ihrer Eigenschaft als Produktionssystem beruflicher Qualfikationen, sondern auch als ein bisher kaum von Harmonisierung erfasster Bereich für solche Untersuchungen an. Für die Untersuchung werden dazu in einem ersten Schritt die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für einen Wettbewerb der Berufsbildungssysteme in der Europäischen Union aufgezeigt. In einem zweiten Schritt werden die Mitgliedsstaaten als Anbieter beruflicher Qualifikationen analysiert. Daran schliesst sich eine empirische Untersuchung an, die die theoretische Vorhersage einer Verbesserung der Qualifikationsausstattungen in den Mitgliedsstaaten bestätigt. Die Konvergenz der Qualifikationsausstattungen auf hohem Niveau wird jedoch von einer Polarisierung der Ausbildungssysteme auf die drei Hauptformen 'Lehre', 'vollzeitschulische Ausbildung' und 'institutionalisiertes Training on the job' begleitet. Diese Tendenz wird anhand von Fallstudien für einzelne Mitgliedsstaaten analysiert und erklärt. Trotz eingeschränkter Kompetenzen der Gemeinschaft im Bereich der beruflichen Bildung ist der Wettbewerb der Berufsbildungssysteme nicht von einer gemeinsamen Politik der Berufsausbildung und der Europäischen Sozialpolitik zu trennen. Weder die seit 1963 geführte gemeinsame Berufsausbildungspolitik noch die Berufsbildungspolitik im Rahmen des Europäischen Sozialfonds hatten jedoch bisher wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der nationalen Berufsbildungssysteme. Sie haben allenfalls die Tendenz zu einer Polarisierung der Ausbildungssysteme verstärkt. Im Zusammenhang mit den Initiativen zur 'Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie' sind dagegen in jüngerer Zeit Bemühungen von seiten der Union und insbesondere der Kommission zu erkennen, die Berufsbildung für ihre industriepolitischen Ziele zu instrumentalisieren und sich die notwendigen Handlungsspielräume zu beschaffen, die ihr bisher von den Mitgliedsstaaten verweigert wurden. Die Arbeit verweist auf die Gefahren dieser Ansätze und schliesst mit einem Plädoyer gegen eine Harmonisierung der beruflichen Bildung in Europa und für den Wettbewerb als Integrationsmethode". (Autorenreferat) | |
| dc.description.dissertationnote | Tübingen: 1996 | |
| dc.format.extent | 198 S. | |
| dc.format.illustration | zahlr. Literaturangaben | |
| dc.identifier.isbn | 3-7890-4409-1 | |
| dc.identifier.isbn | 978-3-7890-4409-0 | |
| dc.identifier.uri | https://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/686880 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.publisher | Nomos Verl.-Ges. | |
| dc.relation.ispartof | Integration Europas und Ordnung der Weltwirtschaft ; 13 | |
| dc.subject.classification | S 2.3 Berufsbildungspolitik | |
| dc.subject.classification | G 2.1.1 Ökonomie / Märkte | |
| dc.subject.classification | S 1.3 Berufliche Erstausbildung | |
| dc.subject.classification | I 1.5 Internationale Organisationen & Institutionen | |
| dc.subject.classification | G 2.1 Globalisierung | |
| dc.subject.classification | I 1.4 Berufsbildungsprojekte/Entwicklungsprojekte | |
| dc.subject.classification | S System beruflicher Bildung | |
| dc.subject.classification | I 2.2 Europa | |
| dc.subject.other | EU-Kommission | |
| dc.subject.other | Berufsbildungspolitik | |
| dc.subject.other | Wettbewerbsfähigkeit | |
| dc.subject.other | Standortfaktoren | |
| dc.subject.other | EU-Programm | |
| dc.subject.other | Europäischer Sozialfonds | |
| dc.subject.other | Berufsbildungssystem | |
| dc.subject.other | Internationaler Vergleich | |
| dc.subject.other | Quantitative Angaben | |
| dc.subject.other | Europäische Union | |
| dc.title | Wettbewerb zwischen Regierungen und berufliche Bildung in der Europäischen Union | |
| dc.type | Buch | |
| dc.type | Dissertation/Habilitationsschrift |