Modelle zur Flexibilisierung der dualen Ausbildung - Dual mit Wahl
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134355
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Abstract
Vorgestellt wird das von den IHK entwickelte Modell 'Dual mit Wahl', das vom Innovationskreis berufliche Bildung in die '10 Leitlinien zur Modernisierung und Strukturverbesserung der beruflichen Bildung' aufgenommen wurde. Es werden dabei auch schon Übergänge in den Weiterbildungsbereich berücksichtigt. Für die jeweiligen Berufsgruppen werden Kernkompetenzen festgelegt, die als grundlegende Qualifikation für die betroffene Berufsgruppe im ersten Ausbildungsabschnitt zu vermitteln sind. Darauf aufbauend schließen sich im zweiten Ausbildungsabschnitt die profilgebenden Kompetenzen an, die in Modulen vermittelt werden. Möglich ist auch ein unternehmensspezifisches Modul, das es erlaubt, spezielle Bedürfnisse des Ausbildungsbetriebs abzudecken. Mit Blick auf die Anschlussfähigkeit nach dem zweijährigen Berufsabschluss gilt dessen Abschlussprüfung als Teil 1 für den dreijährigen Ausbildungsberuf. Optional besteht darüber hinaus die Möglichkeit, parallel zu den ausgewählten Kompetenzmodulen Zusatzqualifikaitonen zu erwerben. Innerhalb der Berufsgruppe ist ein Wechsel in eine andere Ausrichtung der Ausbildung ohne Ausbildungsabbruch relativ problemlos machbar. (BIBB-Doku)