Zur Funktion des Personalmanagement im Neuen Steuerungsmodell als zentrales Instrument für eine teilautonome Schule
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125328
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Abstract
In der Diskussion um eine erweiterte Autonomie der (Einzel-)Schule treten neben den Begriffen "Demokratisierung" und "Partizipation" zunehmend betriebswirtschaftlich gefärbte Termini wie "Effektivität" und "Effizienz" in den Vordergrund. Im Beitrag wird der Ansatz des Neuen Steuerungsmodells (NSM) als einen möglichen theoretischen Ansatz zur Ausformung einer erweiterten Autonomie vorgestellt, auf dem in einem zweiten Schritt das NSM-Element "Personalmanagement" (PM) näher erläutert wird. Durch eine erweiterte Autonomie wird das Aufgaben- und Anforderungsprofil der Lehrkräfte nicht mehr ausschließlich im pädagogisch-didaktischen Bereich liegen. Dies zieht insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Lehrenden Konsequenzen nach sich, wie dies z. B. im Bericht der "Hamburger Kommission Lehrerbildung" und den zahlreichen Modellversuchen im Rahmen von "innovelle-bs" abzulesen ist. Im Ergebnis zeigt sich der hohe Stellenwert des PM als zentraler Unterstützungsprozess auf dem Weg der Einzelschule als Kompetenzzentrum zu einer erweiterten Autonomie. (BIBB2)