Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt?
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122681
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Abstract
Nach einer Analyse der Statistik der Berufsberatung 1986/87 kommt der Autor zu dem Schluss, "dass die Zahl und der Anteil der Bewerber, die sich im Laufe des Jahres beim Arbeitsamt bewarben, aber keine Ausbildungsstelle fanden, weit grösser ist, als allgemein angenommen wird. Ein Teil von ihnen ergriff durchaus sinnvolle Alternativen, wie sie z.B. im Besuch weiterführender Schulen oder Hochschulen zu sehen sind. Ein anderer Teil (der grössere?) ist weder in die gewünschte betriebliche Ausbildung vermittelt worden, noch kann die gewählte Notlösung (z.B. als Ungelernter im Arbeitsprozess) individuell oder gesellschaftlich als sinnvoll angesehen werden. Daraus ist zu folgern: Wir brauchen mehr - vor allem geeignete, d.h vermittelbare - Ausbildungsplätze." Der zweite Teil des Beitrags erörtert die wachsende Zahl der Ausbildungsabbrüche und die sich daraus ergebenden bildungspolitischen Aufgaben. (IAB2)