Die berufspädagogische Genese des Produktionsschulprinzips : von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert zur aktuellen Situation
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5517
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Lang
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Frankfurt/Main
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Abstract
In seiner Dissertation beschäftigt sich der Verfasser mit der Frage, wie eine zielgerichtete berufliche Qualifizierung unter Einbeziehung realer Produktionsprozesse verwirklicht werden kann. Eine solche Verbindung von beruflicher Bildung und erwerbsorientierter Produktion ist in der Produktionsschule gegeben. Sowohl die theoretischen als auch die praktischen Unterweisungen der Schüler werden hier planmässig didaktisch gesteuert und aufeinander bezogen; gleichzeitig wird für den Markt produziert. Damit fungiert die Schule zwar gewissermassen als selbständige Firma, vorrangig dient jedoch der Praxisbezug der systematischen Ausbildung. Auf der Grundlage sozialhistorischer Bildungsforschung und vergleichender Modernisierungstheorien werden die Entstehung und Ausbreitung im 19. Jahrhundert wie auch die aktuelle Bedeutung dieses Ausbildungsmodells untersucht. Dabei wird der enge Zusammenhang zur Entwicklung anderer beruflicher Lernformem aufgedeckt. Damit ist eine umfassende Einschätzung und Systematisierung des Produktionsschulprinzips möglich. Dieses wird gegenwärtig sowohl im Rahmen der Qualifikationsentwicklung parallel mit der Industrialisierung der Länder als auch im Bereich sozialpädagogisch orientierter Berufsbildung umgesetzt. (BIBB2)
Description
Zugl.: Berlin, Techn. Univ., Diss., 1995 ;Berlin: 1995