Gender Mainstreaming : kritische Reflexionen einer neuen Strategie

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Dietz

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Berlin

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Abstract

Ausgangspunkt des Sammelbandes ist eine Tagung, die die Rosa- Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit dem Bund demokratischer WissenschaftlerInnen (BdWi) im Frühjahr 2001 durchgeführt hat. Die Beiträge bieten differenzierte Einblicke in die Kontroversen um Gender Mainstreaming. Was bedeutet Gender Mainstremaing, wie funktioniert dieses Instrument, in welchem Kontext wird es wie eingesetzt und wie ist mit dessen Uneindeutigkeit umzugehen? Neben der Diskussion feministisch- theoretischer Implikationen von Gender Mainstreaming geht es um die Praxiserfahrungen von Gleichstellungsbeauftragten, Gewerkschafterinnen, Geschlechterforscherinnen und Parteipolitikerinnen. Die Beiträge im Kapitel "Hintergründe" versuchen eine Begriffserklärung, zeigen die entwicklungspolitische Vergangenheit auf und diskutieren das feministische Theorie- und Politikverständnis. Das Kapitel "Kontexte" beleuchtet Gender Mainstreaming in verschiedenen politischen Zusammenhängen (in Hochschulen, in Organisationen, im Erwerbsleben, Frauenförderung in der Privatwirtschaft, in der Tarifpolitik). Im Kapitel "Praktiken" werden Umsetzungsbeispiele in der Entwicklungspolitik, an Hochschulen, in der Verwaltung und der Gewerkschaftsarbeit beschrieben und reflektiert. Das Kapitel "Verortung" umfasst Beiträge, in denen Gender Mainstreaming jeweils in einen breiten theoretischen Rahmen gestellt wird (Gender als eine Variante aktivierender Arbeitsmarktpolitik, Impulse postmoderner Feminismen. (BIBB2)

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