Neue Modelle arbeitsgebundenen Lernens in der Ausbildung : zwei Fallstudien
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Abstract
Im Rahmen von zwei Fallstudien werden innovative Entwicklungen für die Gestaltungsdimensionen des arbeitsgebundenen Lernens in der Ausbildung bzw. des "During Work Training"-Modells aufgezeigt. Gestaltungsdimensionen sind 1. Organisationsstruktur und Lernortbestimmung, 2. Qualität und Lernhaltigkeit, 3. Lernressourcen und Lernpotentiale, 4. Aus- und Weiterbildungspersonal. In der ersten Fallstudie steht ein in Klein- und Mittelbetrieben entwickeltes Modell im Vordergrund, das Ansätze entlang der Dimensionen 2 und 3 (Qualität und Lernhaltigkeit, Lernressourcen und Lernpotentiale) des "During Work Training-Modells" vorstellt. In der zweiten Fallstudie werden die Erfahrungen mit einem Modell dargestellt, in dessen Mittelpunkt die Gestaltungsdimension 4 (Qualifizierung der ausbildenden Fachkräfte) steht. Für beide Fallstudien ist in bezug auf die Dimension 1 (Organisationsstruktur und Lernortbestimmung) grundlegend, dass sie in der dualen Berufsausbildung stattfinden, d.h. im Wechsel von betrieblichem und berufsschulischem Lernen. Die Phasen arbeitsgebundenen Lernens beinhalten aber jeweils eine eigene Mikrostruktur des "On-the-Job Trainings", die im wesentlichen auch für die betriebliche Weiterbildung gilt. (BIBB2)