Lernen in überbetrieblichen Kursen
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Bern
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Abstract
Überbetriebliche Kurse (üK) sind neben den Betrieben und den Berufsfachschulen der dritte Lernort im Berufsbildungssystem der Schweiz. Sie sind der jüngste der drei Lernorte und etablierten sich in den meisten Berufen erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bevor sie schließlich 1963 als "Einführungskurse" in das Berufsbildungsgesetz aufgenommen wurden. "Überbetriebliche Kurse spielen in der beruflichen Grundbildung eine zentrale Rolle: Hier werden den Lernenden grundlegende berufspraktische Kompetenzen vermittelt. Welche unterschiedlichen didaktischen Ansätze können in überbetrieblichen Kursen verfolgt werden und wie werden sie in der Praxis umgesetzt? Neben dieser Frage werden auch die rechtlichen Grundlagen des dritten Lernorts beleuchtet und Entscheidungsfelder diskutiert, mit denen Trägerschaften überbetrieblicher Kurse konfrontiert sind." (Verlag, BIBB-Doku)