Von der Handlungsorientierung zu Kompetenzorientierung
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175804
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BIBB-Mitarbeiter
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Modernisierung und Qualitätssicherung der beruflichen Bildung
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Abstract
Der Beitrag zeichnet die Entwicklung von der Handlungsorientierung zur Kompetenzorientierung in der Berufsbildung nach und stellt folgend dar, wie die Kompetenzorientierung in den Berufsprofilen/Ausbildungsordnungen auf der Grundlage der Hauptausschuss-Empfehlung umgesetzt wird. Die zentrale Aufgabe in der Gestaltung der zukünftigen Berufsbilder besteht darin, auf der Grundlage des Kompetenzverständnisses des DQR zu verbindlichen und präzisen Beschreibungen der zu erzielenden Lernergebnisse (Berufsbild) zu kommen und die Ordnungsmittel entsprechend zu gestalten. Als Orientierungsrahmen werden die Kompetenzdimensionen des DQR zugrunde gelegt, um Voraussetzungen zu einer übergreifenden Vergleichbarkeit und Durchlässigkeit im Sinne der im DQR festgelegten Kriterien zu schaffen. Die Kompetenz- bzw. Lernergebnisorientierung lenkt den Blick auf das Ergebnis. Dabei verlieren die Inhalte nicht an Bedeutung, sie sind stärker in Handlungskontexten verankert, ihre isolierte Bedeutung im Lehr-Lernprozess geht zurück, Inputfaktoren gehen nicht verloren. Die Frage: "Welche Inhalte sind zu vermitteln", wird abgelöst von der Frage: "Was soll nach Absolvierung der beruflichen Ausbildung (Bildungsgang) gekonnt werden, welche Lernergebnisse werden angestrebt und über welche Kompetenzen in welcher Breite und Tiefe sollen die Absolventen verfügen." (BIBB-Doku)