Berufsberatung und Nachwuchssicherung : oder: Die Berufsberatung zwischen den Interessen von Berufswählern und Wirtschaft?
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Abstract
Der Beitrag richtet sich primär an Ausbilder und im Personalbereich Tätige, er stellt daher insbesondere die betriebliche Seite der Berufsberatung in den Vordergrund. Er geht zunächst auf die Aufgabenstellung der Berufsberatung, wie sie im Arbeitsförderungsgesetz definiert ist, ein. Dann setzt er sich vor dem Hintergrund zunehmender Nachwuchssorgen auf dem Ausbildungsstellenmarkt mit aktuellen Handlungsfeldern auseinander. Er zeigt, dass ein teilweiser Zusammenbruch des dualen Systems droht, wenn es nicht gelingt, über das traditionelle Nachwuchskräftereservoir hinaus "1. Jugendliche mit Hochschulreife für das duale System zu halten bzw. zu gewinnen, 2. junge Frauen für bislang von ihnen weniger nachfragte Ausbildungsberufe zu motivieren, 3. leistungsschwächere Jugendliche und Behinderte über eine intensive Förderung für eine Berufsausbildung im dualen System zu qualifizieren, 4. die Zahl der Ausbildungsabbrecher drastisch zu reduzieren und 5. das Potential junger Ausländer und Ausländerinnen voll für eine betriebliche Berufsausbildung zu erschliessen." (IAB2)