Zwiespältige Vermittlungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit : einerseits mehr Ausbildungsanfänger, andererseits mehr erfolglose Lehrstellenbewerber als im Vorjahr

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"Von den bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Lehrstellenwerbern mündeten zum Stichtag 30.09.2006 rund 3.700 Jugendliche mehr in eine Ausbildung ein als im Vorjahr. Doch zugleich wuchs die Zahl der "noch nicht vermittelten Bewerber" um 9.000 und erreichte mit 49.500 einen Höchststand seit der Wiedervereinigung. Die rechnerische Lücke zwischen den noch offenen Ausbildungsplätzen und den unvermittelten Bewerbern fiel mit 34.100 ebenfalls so hoch wie noch nie seit Anfang der neunziger Jahre aus. Die Geschäftsstatistik der BA deutet somit auf einen weiterhin sehr angespannten Ausbildungsmarkt hin. Dass trotz der leicht gestiegenen Zahl der Lehrstellen-Einmünder letztlich mehr Jugendliche bis zum 30.09.2006 "noch nicht vermittelt" werden konnten, ist unmittelbare Folge eines erneut sehr kräftigen Anstiegs bei den so genannten "Altbewerbern". Hierunter versteht man bei der BA gemeldete Lehrstellenbewerber, die die Schule nicht im aktuellen Vermittlungsjahr, sondern bereits im Jahr zuvor oder noch früher verließen." (Autorenreferat)

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