Hybride Lernarrangements: personale Dienstleistungen in multi- und telemedialen Lernumgebungen
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Abstract
Die Autoren erläutern die These, dass sich mit den aktuellen Entwicklungen im Bereich des multimedialen und telemedialen Lernens die Frage der Substitution personaler Lehre, wie sie in den 70er Jahren gestellt wurde, nicht mehr stellt: Das mediengestützte Lernen wird zunehmend integraler Bestandteil von Bildungsangeboten. Aufgabe des didaktischen Designs sei es, ein hybrides Lernarrangement zusammenzustellen, bei dem pädagogische Zielvorstellungen ebenso wie Kriterien der Effektivität und Effizienz zu berücksichtigen seien. Dabei wird deutlich, dass in solchen Arrangements etwa in der betrieblichen Bildungsarbeit gerade unter Effizienzkriterien personale Dienstleistungen eine wesentliche Rolle spielen. Die mediendidaktische Forschung hat sich vor allem mit der Informationskomponente des medialen Lernens befasst, zur Gestaltung der Kommunikation und Betreuung des medialen Lernens in hybriden Lernarrangements wird in Zukunft verstärkt auf Ansätze und Erkenntnisse der Fernstudienforschung zurückzugreifen sein. (BIBB2)