Berufliche Bildung in den Vereinigten Staaten: Reformen und Ergebnisse
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Abstract
Die Auswirkungen der unzureichenden Bildung amerikanischer Arbeitnehmer auf die nationale Wirtschaft war ein Ausgangspunkt für die aktuelle Debatte zur Bildungsreform. Anstatt ein neues Berufsausbildungsprogramm zu entwerfen, forderten reformorientierte Politiker, Pädagogen und Arbeitgeber einen neuen systemischen Ansatz für den gesamten Bereich der beruflichen Bildung. Man orientierte sich am deutschen dualen System. Da in den USA die institutionellen Voraussetzungen dafür fehlen, sollte der 1994 erlassene "School-to-Work Opportunities Act" die besonderen Bedingungen in den USA berücksichtigen und Lösungen auf bundesstaatlicher Ebene ermöglichen. Der Beitrag beleuchtet die Geschichte der Berufsbildung in den USA und ihre Bedeutung für die Reformen der letzten Jahre und beschreibt die jüngsten Entwicklungen in der Berufsbildung. (BIBB2)