Die Krise der arbeitsmarktnahen Weiterbildung : vom Etatproblem zum Bildungsnotstand

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In Deutschland werden die Aufwendungen für die Weiterbildung von Arbeitslosen erheblich reduziert. Arbeitslose mit ungünstiger Eingliederungsprognose - Ältere, Geringqualifizierte, viele Langzeitarbeitslose - haben in Zukunft deutlich schlechtere Chancen, an Weiterbildung teilzunehmen. Auch wenn dies zur Sanierung des Etats der Bundesanstalt für Arbeit sinnvoll erscheint, trägt es bereits mittelfristig zu einer Verschärfung des bevorstehenden Defizits an qualifizierter Arbeitskraft bei. Der Beitrag setzt sich mit den Änderungen der Weiterbildungsförderung auseinander und formuliert Eckpunkte für eine Neuordnung arbeitsmarktnaher Weiterbildung für Arbeitslose. Demnach sollte sich arbeitsmarktnahe Weiterbildung am Bedarf der Betriebe, der Verantwortung des Einzelnen für seine Kompetenzentwicklung und an Qualität orientieren sowie Qualifizierungsreserven auch bei Risikogruppen des Arbeitsmarktes erschliessen. Weiterbildung müsse auch jene Randgruppen des Arbeitsmarktes erreichen, die durch die aktuelle Reform ausgeschlossen werden. (BIBB2)

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