Beratung mit Emotion und Aktion : wie ein Elternteil die Berufsberatung seines Kindes mit Behinderung erlebt
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Abstract
"Übergänge sind zentraler Bestandteil menschlicher Lebensläufe und kommen in verschiedenen Formen und Entwicklungsstadien vor. Der Übergang von der Pflichtschule in die weiterführende Bildung, Ausbildung und Beschäftigung ist dabei nur einer neben weiteren Übergängen, die Menschen im Laufe ihres Lebens bewältigen müssen. Auf Grund der "Unmöglichkeit der Beibehaltung des status quo" (Jungermann, Pfister & Fischer 2005, 20) können die Schüler/innen nicht auf unbestimmte Zeit in der Schule verbleiben, sondern müssen die Institution Schule verlassen. Demnach handelt es sich bei diesem Wechsel um einen normativen (d. h. institutionell vorstrukturierten) und altersgebundenen Übergang (vgl. Neuenschwander et al. 2012, 36), der für die Betroffenen immer auch Veränderung, Bewältigung und intensives Lernen bedeutet (vgl. Niesel / Griebel 2006, 447). Dies trifft insbesondere auf Familien zu, in denen ein Familienmitglied eine Behinderung hat, da diese Transitionen oftmals an unüblichen bzw. unerwarteten Zeitpunkten sowie "in atypical ways (not just at atypical times)" (Turnbull et al. 2011, 90) erleben." (Textauszug ; BIBB-Doku)