Berufsorientierung und Berufswahl während der COVID-Pandemie : Know-how-Transfer zwischen Ausbildungsbetrieben, Berufsverbänden und Organisationen der Arbeitswelt (OdA) während der COVID-Pandemie; Ergebnisbericht 2021
item.page.bibb.id
779646
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
„In den Monaten Juni und Juli 2021 wurden zum einen Befragungen bei Berufsverbänden und Organisationen der Arbeitswelt (OdA) sowie Interviews mit Fokusgruppen aus Berufsverbänden und OdA durchgeführt. Zum anderen wurden Ausbildungsbetriebe befragt. Ausschlag dafür gab die Corona-Pandemie, die Ausbildungsbetriebe zwar vor immense Herausforderungen stellte, dennoch aber keinen Rückgang bei den Lehrvertragsabschlüssen auslöste. Daher wollten der Schweizerische Gewerbeverband sgv und der Schweizerische Arbeitgeberverband SAV wissen, wie dieses Resultat möglich war. […] Insgesamt lässt sich aus den Ergebnissen deuten, dass die digitalen Massnahmen aufgrund der Pandemie deutlich an Gewicht gewonnen haben, und zwar bei allen Beteiligten der Berufsbildung; die Kommunikation zwischen nationalen, regionalen Organisationen und ihren Mitgliedfirmen optimiert und der Erfahrungsaustausch gefördert werden sollte; die nationalen Berufsverbände die Lehrberufe attraktiv(er) präsentieren und stärker auf jugendgerechten Kanälen, insbesondere auf Social Media, bewerben und ihre Aktivitäten ihren Mitgliedfirmen näherbringen sollten. Damit diese darauf aufbauen und ihre Bewerbungsmassnahmen noch besser umsetzen können. regionale Netzwerke die Erfolgsfaktoren sind, wenn es um die konkrete Planung und Umsetzung von Massnahmen für die Berufsorientierung und/oder Rekrutierung geht; Lehrpersonen vermehrt bei der Bedürfnisabklärung, Planung und Umsetzung von Massnahmen involviert werden sollten; Regionen immer häufiger eine regionale Plattform schaffen, um Angebote von Schnupperlehren und Lehrstellen auszuschreiben. Dadurch nimmt der Aufwand für Lehrbetriebe zu und Jugendliche müssen noch mehr Websites besuchen.“ (Textauszug; BIBB-Doku)