Berufe für Lehrer in der Wirtschaft
item.page.bibb.id
80909
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Deutscher Instituts-Verlag
item.page.bibb.publisherplace
Köln
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Studie versucht durch eine repräsentative Betriebsbefragung die Möglichkeiten für Lehrer in der Wirtschaft zu analysieren. Das Ergebnis zeigt, "dass es bei bestimmten Bedingungen durchaus adäquate und damit auch attraktive Möglichkeiten für Lehrer in der Wirtschaft gibt, aber weder für alle Lehrer gleiche noch für alle Lehrer adäquate Möglichkeiten. Rechnet man die Angaben der Betriebe hoch, so dürften in den Jahren 1980 bis 1986 rund 23 000 Lehrer eine Anstellung in der Wirtschaft gefunden haben. Nimmt man die Positionen in den Organisationen ohne Erwerbscharakter hinzu - die allerdings zum Teil auch wieder von öffentlichen Mitteln abhängen -, so dürfte die Grössenordnung sogar bei 25 000 bis 30 000 Lehrern liegen, die in diesem Zeitraum eine dauerhafte Anstellung ausserhalb des Schuldienstes gefunden haben. Rein rechnerisch stimmen diese Zahlen auch mit den verschiedenen Statistiken überein - Abgänger aus dem Referendariat, Übernahmen in den Schuldienst, arbeitslos gemeldete Lehramtsabsolventen - und erklären, warum. die Lehrerarbeitslosigkeit: in dieser Zeit nicht stärker gestiegen ist. Ohne Änderungen der wirtschaftlichen Entwicklung dürften die Absorptionszahlen der vergangenen Jahre sich in naher Zukunft nicht grundsätzlich steigern lassen, so dass weiterhin die öffentlichen Hände, vor allem die Länder, aufgefordert sind, Möglichkeiten zur Einstellung von Lehrern zu schaffen. Obwohl es Schwerpunkte der Lehrerbeschäftigung gibt, soviel hinsichtlich der betrieblichen Funktionen als auch der geforderten Qualifikationen, ist der derzeitige Stand der Lehrerbeschäftigung in der Wirtschaft noch weit davon entfernt, von Kompetenzdomänen für Lehrer sprechen zu können. Lehrer müssen, im Unterschied zu den meisten Hochschulabsolventen, den Betrieben ihre Qualifikationen im Einzelnachweis verdeutlichen. Damit sind die Berufseintrittsschwellen für sie höher als für die Mehrzahl ihrer Hochschulkollegen." (IAB2)