Das Lernen Erwachsener in Europa : zwischen Weiterbildungstraditionen und Transnationalität
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177103
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Abstract
"Globalisierungs- und Internationalisierungsentwicklungen zeigen sich auch in der durch den gesellschaftlichen Wandel beeinflussten Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Innerhalb der EU wird Internationalisierung durch die EU-Bildungspolitik und deren Steuerungsinstrumente forciert. Das Programm ERASMUS+ verstärkt die Zusammenarbeit in der Erwachsenen-/Weiterbildung in Europa. Internationalisierungsprozesse sind aber nicht nur als Reaktionen auf gesellschaftliche Veränderungen zu verstehen. Vielmehr werden die europäischen Kontexte von Verantwortlichen in der Erwachsenenbildung genutzt, um eigene Internationalisierungsprojekte voranzutreiben." Der Beitrag überprüft anhand einer Typologie an Wohlfahrtsstaaten-Regime in Europa, ob sich Indizien für gemeinsame bzw. verschiedene Weiterbildungstraditionen finden lassen und welche Gemeinsamkeiten von und welche Verbindungen zwischen Weiterbildungstraditionen zwischen dem Lernverhalten Erwachsener festzustellen sind. Der gegenwärtige Stand international vergleichender Weiterbildungsforschung verweist darauf, dass Unterschiede oder Gemeinsamkeiten als Spezifika im Lernen Erwachsener in verschiedenen europäischen Ländern auf die jeweiligen spezifischen gesellschaftlichen Kontexte, wie etwa den Arbeitsmarkt oder das Bildungssystem, zurückzuführen sind. Es zeigen sich zugleich aber auch Gemeinsamkeiten für die europäischen Länder hinweg. (Autorenreferat, BIBB-Doku)