Die Entwicklung moralischer Urteilskompetenz in der kaufmännischen Erstausbildung : zur Analyse der Segmentierungshypothese ; Homogenität versus Heterogenität des moralischen Denkens : Wie urteilen Auszubildende im Rahmen betrieblicher Kontexte? ; Kaufmännische Berufsausbildung und moralisches Denken : Erleben weibliche und männliche Auszubildende ihre soziale Umwelt unterschiedlich?
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Mainz
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Abstract
Der Beitrag von BECK nimmt Bezug auf die Fragestellung, das Programm und die Ergebnisse des Forschungsprojekts. Nach Abschluss der Erhebungen und der Gesamtauswertung der Daten sollen verstärkt didaktische und methodische Implikationen des Vorhabens thematisiert werden, deren Bearbeitung Anlass zu Debatten über die künftigen Aufgaben der Moralerziehung in der Berufsausbildung geben könnte. Der Beitrag von MINNAMEIER untersucht, wie homogen oder heterogen Kaufleute moralische Probleme in betrieblichen Kontexten beurteilen. Im Vordergrund steht dabei die Frage des empirischen Auftretens von Segmentierungen bzw. heterogenen moralischen Begründungsmustern. Der Beitrag von ZIRKEL thematisiert die moralische Kompetenz kaufmännischer Auszubildender unter geschlechtsspezifischem Aspekt. Mit Blick auf die von Lempert konzipierten Entwicklungsbedingungen einer morality of justice wird überprüft, inwieweit weibliche und männliche Auszubildende in der Versicherungsbranche ihr soziales Umfeld im Privatbereich, im Unternehmen und in der Berufsschule als unterschiedlich erleben, und ob demzufolge auch Unterschiede in der moralischen Urteilskompetenz auftreten. (BIBB)