Bildungszugänge zu Industrie 4.0 - Die Innovationsdebatte als Auftrag an Bildungsarbeit

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Abstract

"Der Bedarf an gut ausgebildeten Expertinnen und Experten für das vernetzte Arbeiten und Produzieren der Zukunft, zum Beispiel in den Bereichen Industrie 4.0, Autonome Systeme, Smart Services, IT-Sicherheit oder Maschinelles Lernen, kann gegenwärtig aber nicht gedeckt werden. Eine kontinuierliche und effektive Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses ist deshalb essenziell für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft." Mit diesen Worten wird die Studie "MINT Nachwuchsbarometer 2017" eingeleitet. Es hätte alternativ auf eine ganze Reihe ähnlicher Schriften zurückgegriffen werden können, von Verbänden der Industrie und des Handwerks, aus der Bildungspolitik oder den Wissenschaften. Diese Zustandsbeschreibung leitet häufig in einen Auftrag an das Bildungssystem über. Es habe die Aufgabe, die junge Generation auf die "digitale Transformation der Arbeits- und Lebenswelten" vorzubereiten, wie die acatech schreibt, auf autonome Technik. In diesem Beitrag soll es nicht um die eigentlich grundlegende Frage gehen, inwiefern Bildung auf Zuruf reagieren muss, wenn Bedarf aus der Wirtschaft angemeldet wird. Ich möchte dafür, weniger als Prämisse denn als Arbeitshypothese, voraussetzen, dass tiefgreifende Veränderungen in der Arbeits- und Wirtschaftswelt auch einen Auftrag an das Bildungssystem legitimieren können. Wie auf ihn reagiert werden könnte, soll hier aus Sicht der Technikdidaktik reflektiert werden." (Textauszug; BIBB-Doku)

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