Vom Azubi zum Ingenieur : ein durchlässiges Bildungssystem eröffnet neue Perspektiven
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127503
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Abstract
"Nach dem Willen der Koalitionsvereinbarung kann ein Facharbeiterabschluss in Zukunft ausreichen, um Zugang zu einer deutschen Hochschule zu erhalten. Damit sollen künftig die Potenziale jener Mitarbeiter besser entwickelt werden, die mit Erfolg eine duale Ausbildung durchlaufen haben und ihre Fähigkeiten nun auch im akademischen Bereich weiter entwickeln wollen. Parallel zur bundesdeutschen Diskussion stellt die Europäische Kommission das Modell eines Europäischen Qualifikationsrahmens zur Diskussion - ein weitreichendes Konzept, mit dessen Hilfe die unterschiedlichsten Qualifikationen vergleichbar gemacht werden sollen." Die Autorin diskutiert in diesem Zusammenhang die Frage, wie die Forderungen nach Durchlässigkeit umgesetzt und mit welchem Instrument formell und informell erworbene Qualifikationen verglichen werden können. Um den europäischen Qualifikationsrahmen nutzen zu können, wird ein Nationaler Qualifikationsrahmen für notwendig gehalten, der einerseits kompatibel zur europäischen Variante ist und andererseits die Gegebenheiten des deutschen Bildungs- und Beschäftigungssystems berücksichtigt. Zur Diskussion steht, in welchem Verhältnis berufliche und akademische Bildungsabschlüsse zueinander stehen und welchen Status informell erworbene Qualifikationen künftig erhalten sollen. (BIBB2)