Ein Mittel zur Lebensgestaltung? : lebenslanges Lernen

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Abstract

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Kluft von Bildungsbenachteiligten und Bildungsgewinnern wird lebenslanges Lernen zu einer entscheidenden Voraussetzung der Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben, letztlich einer gelingenden Lebensgestaltung. Der Beitrag analysiert zunächst gesellschaftliche Wandlungsprozesse und weist auf soziale Ungleichheit hin. Im Anschluss wird lebenslanges Lernen als deutsches und europäisches Konzept skizziert, wobei es weniger um seine historische Begründung als vielmehr um die Aktualität und Leistungsfähigkeit dieses Konzepts angesichts der zunehmenden Bildungskluft geht. Lebenslanges Lernen wird dabei als Mittel zur Lebensgestaltung gesehen. Abschließend wird dieses Ergebnis um Aspekte einer neuen Lernkultur erweitert, deren grundlegende Annahme in der Beziehung von Lernen und Leben besteht. (BIBB-Doku)

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