Netzwerkmanagement als Element einer zukunftsorientierten Weiterbildungspolitik : vier Strategieansätze

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In der Schweiz ist es Aufgabe der Privatwirtschaft, in ihrer Rolle als Anbieterin und Nachfragerin von Weiterbildung für einen qualifizierten und dynamischen Weiterbildungsmarkt zu sorgen. Der öffentlichen Hand kommt daher in erster Linie eine subsidiäre Funktion zu, falls der Weiterbildungsmarkt unzureichend ist. Dann stellt sich die Frage, wie die öffentliche Hand das Weiterbildungsangebot beeinflussen kann. Mit dieser Frage beschäftigt sich der vorliegende Beitrag. Er geht von der relativ neuen Theorie des Netzwerkstaates aus und leitet daraus zum Teil spekulativ, zum Teil aufgrund der Ergebnisse von Projekten im Rahmen des Schweizerischen Nationalfonds Optionen politischen Handelns ab. Dieses Modell anerkennt sowohl die beschränkte Steuerungsfähigkeit des Staates im Ganzen als auch die beschränkte Steuerbarkeit des Bildungs- und anderer Teilsysteme. Netzwerkmanagement ist eine indirekte Steuerungsform und will den Kontext verbessern, damit sich die Akteure im Netzwerk selbst steuern. (BIBB2)

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